Afrikanische Perspektiven e.V.

Web Name: Afrikanische Perspektiven e.V.

WebSite: http://www.afrikanische-perspektiven.de

ID:339518

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Afrikanische,Perspektiven

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Die Welt aus anderen
Blickwinkeln betrachten

Veranstaltungen

17. Oktober 2022 Mulgheta Russom und Akoss Ofori-Mensah 17. Oktober 2022 Mulgheta Russom und Akoss Ofori-Mensah FAIR PLAY?! – SPORT UND MENSCHENRECHTE WELTWEIT
Der blinde Fußballspieler Mulgheta Russom – Ein Vorbild in Deutschland und Ghana

Flucht aus Eritrea nach Deutschland, Erblindung nach Autounfall, Berufung in die deutsche Blindenfußball-Nationalelf: Mulgheta Russom zeigt, dass Inklusion auch im Sport gelingen kann. Einen Tag im Leben von Mulgheta Russom beschreibt ein deutsches Kinderbuch (Autorin: Patricia Thoma), das Akoss Ofori-Mensah auf Englisch auch in Ghana herausgibt.

Die Verlegerin und der Sportler diskutieren über Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und Ghana. Malte Wulfinghoff moderiert und Sarah Giese liest Anzüge aus dem Buch "„Mulgheta“. Technik für schwerhörige Menschen ist vorhanden.

Nach der Veranstaltung gibt es afrikanisches/eritreisches Essen. Für die Planung wird um Anmeldung gebeten: info@afrikanische-perspektiven.de



MULGHETA RUSSOM
wurde1978 in Eritrea geboren und kam im Alter von sechs Jahren mit seinen Eltern und acht Geschwistern nach Deutschland. Er besuchte die Schule und machte eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in einem Modehaus. In seiner Freizeit trieb er am liebsten Sport: Joggen, Boxen und vor allem Fußball. Mit der Mannschaft TSG Tübingen spielte er in der Landesliga. Durch einen tragischen Unfall verlor er im Alter von 20 Jahren das Augenlicht. Sport bildet heute den Schwerpunkt in seinem Leben. Als Blindenfußballer ist er seit Oktober 2006 für den MTV Stuttgart aktiv, trägt die Kapitänsbinde und konnte schon sieben Mal die Deutsche Meisterschaft gewinnen. 2007 wurde er als Spieler in die Deutsche Blindenfußball- Nationalmannschaft berufen, deren Kapitän und Rekordschütze er bis zu einer schweren Verletzung lange Zeit war. Beim MTV Stuttgart arbeitet er auch als Deutschlands erster blinder Fitnesstrainer und Spezialist für Schulter- und Nackenverspannungen.

AKOSS OFORI-MENSAH
aus Accra/Ghana verlegt seit über 30 Jahren Bücher. Sie war eine der ersten Frauen in diesem Bereich auf dem Kontinent. Besonders am Herzen liegen ihr Bücher für Kinder, die sie von Anfang an farbig druckte – eine Besonderheit zur damaligen Zeit. 2019 initiierte sie den Meshack Asare-Preis, mit dem Illustrator*innen in Ghana ausgezeichet und gefördert werden. Viele ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt und sind weltweit erhältlich. Ofori-Mensah gibt aber auch Übersetzungen von Büchern aus anderen Ländern heraus, so das Buch „Visionäre Afrikas“, von Dr. M. Moustapha Diallo (Hrsg.), das urspünglich auf Deutsch im Peter Hammer Verlag erschien oder das Buch „Mulgheta – Ein Tag im Leben eines blinden Fußballers“ von Patricia Thoma aus dem Verlagshaus Jacoby und Stuart.

Als Verlegerin arbeitet Ofori-Mensah in verschiedenen Netzwerken und Organisationen. Sie ist Mitgründerin des African Books Collective in London, das Bücher aus afrikanischen Verlagen weltweit vertreibt und engagiert sich im Internationla Board an Books for Young People (IBBY).

Für ihre verlegerischen Leistungen erhielt sie viele Auszeichnungen. In diesem Jahr wurde sie von der Internationalen Buchmesse in Accra als „Person of the Year“ ausgezeichnet.



TERMIN
Montag, 17. Oktober 2022, 18:30 Uhr
Paul-Gerhardt-Haus, Großer Saal, Friedrichstr. 10, Münster

EINTRITT
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten:
Afrikanische Perspektiven e.V.
GLS-Bank
IBAN DE28 4306 0967 1126 5717 00


Eine Veranstaltung von Afrikanische Perspektiven e.V. in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, dem Eine-Welt-Forum Münster e.V., dem Ghana-Forum NRW, dem Eine-Welt-Netz NRW e.V., dem Eritreischen Kulturverein im Münsterland e.V., SV Blau-Weiss Aasee, dem Projekt Kultur:inklusive, dem Blinden- und Sehbehindertenverein Münster und Umgebung im BSV Westfalen e. V., dem Stadtsportbund, der Westdeutschen Bibliothek der Hörmedien für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen e.V. (WBH) u.a.

Gefördert vom Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit, dem Friedensbüro bei Münster Marketing und Engagement Global gGmbH Gefördert von: 25. September 2022 Hemley Boum 25. September 2022 Hemley Boum HEMLEY BOUM
Lesung und Gespräch mit Hemley Boum (Kamerun)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Friedenskulturmonats

Über drei Frauen – Anna, Abi und Tina – hat Hemley Boum einen Roman geschrieben, drei Frauen aus drei Generationen zwischen zwei Ländern: Kamerun und Frankreich. Zwei Länder, die auch das Leben der Schriftstellerin prägen. Hemley Boum ist in Douala geboren und lebt heute in Lille.

In ihrem Roman „Die Tage kommen und gehen“ erinnert sich Anna an die Kämpfe ihrer Generation, die Kameruns Unabhängigkeit vom kolonialen Frankreich erstritt, aber ihre Ideale nicht verwirklichte. Ihre Tochter Abi ist als Kulturjournalistin in der besseren Gesellschaft von Paris angekommen und beschäftigt sich nur noch mit sich selbst. Tina aus der Enkelgeneration zahlt den Preis dafür, dass Machtstreben und Korruption das Handeln der kamerunischen Eliten seit Jahrzehnten bestimmen. Orientierungslos gleitet sie aus der bürgerlichen Welt ab in die islamistische Terrorgruppe Boko Haram und erlebt den mörderischen Alltag im Camp der Terroristen. Diese Passagen bilden einen Höhepunkt des Romans.

Die Lesung mit Hemley Boum findet im Friedenskulturmonat statt. Deshalb konzentriert sich das Gespräch der Kulturwissenschaftlerin Joyce Noufélé mit Hemley Boum auf Ursachen des Terrors, Mechanismen der Gewalt, den Weg junger Menschen in den Terrorismus - und Auswege in den gesellschaftlichen Frieden. Welche Möglichkeiten gibt es, eine friedliche Entwicklung zu fördern?


HEMLEY BOUM
geboren 1973 in Duala, studierte Sozialwissenschaften in Yaoundé und Internationalen Handel in Lille. Sie lebt heute mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in Frankreich. Ihr Roman „Gesang für die Verlorenen" (Original „Les Maquisards") wurde mit dem Grand Prix littéraire d´Afrique Noire 2015 ausgezeichnet, "Die Tage kommen und gehen" (Original: Les jours viennent et passent) erhielt den Prix Ahmadou Kourouma 2020.

JOYCE NOUFÉLÉ
wuchs in Kamerun auf und studierte Sprach- und Kulturwissenschaften in Mainz. Sie arbeitet in der Erwachsenenbildung und engagiert sich für den interkulturellen Dialog.

MORITZ SCHERTL
ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Romanischen Seminar der Universität Münster.

PAULA MARIE BERDROW
arbeitet als freie Sprecherin und Kommunikationspädagogin.

Foto: © Francesca Mantovani.


TERMIN
Sonntag, 25. September 2022, 12:00 Uhr
Studiobühne der Universität, Domplatz 23, Münster

EINTRITT
8 Euro/ ermässigt 4 Euro
Hier per Paypal bezahlen oder Tageskasse.
Für die Veranstaltung gibt es ein Kontingent an Freikarten für Interessierte, die sonst nicht an teilnehmen könnten. Diese Freikarten müssen bis zum Vortag per Mail bestellt werden: tickets@afrikanische-perspektiven.de


Eine Veranstaltung von Afrikanische Perspektiven e.V., der Volkshochschule Münster und dem Eine-Welt-Forum Münster e.V. im Rahmen des Friedenskulturmonats, gefördert vom Friedensbüro bei Münster Marketing und dem Peter Hammer Verein für Literatur und Dialog e.V. Gefördert von: 18. September 2022 Sabah Sanhouri 18. September 2022 Sabah Sanhouri „PARADISE“
Lesung und Gespräch mit Sabah Sanhouri (Sudan)

„… wie kann es sein, dass eine Agentur wie Paradise existiert? Ich weiß, dass Not und Elend in unserem Land sehr groß sind, trotzdem hätte ich nie gedacht, dass jemand kommt und diese Not auf so ekelhafte Weise ausnutzt …“ zweifelt die junge Autorin, die sich schlicht mit ihrem Vornamen Salam vorstellt. Aber Salam, die Hauptfigur des Romans „Paradise“ von Sabah Sanhouri, arbeitet trotzdem für diese „Agentur“. Sie „unterstützt“ Menschen, die sich das Leben nehmen wollen, indem sie ihnen für den Suizid ein „Drehbuch“ schreibt, „das ihrem letzten Moment hier auf Erden angemessen ist“.

Die sudanesische Schriftstellerin Sabah Sanhouri wurde 1990 geboren, schreibt auf Arabisch und lebt in Khartum. Der Roman „Paradise“ wurde von Christine Battermann ins Deutsche übersetzt und erschien in diesem Sommer in der Reihe SWALLOW EDITIONS. Rafik Schami gibt sie im Verlag Schiler & Mücke heraus, um deutsche Leser*innen mit zeitgenössischer Literatur in arabischer Sprache bekannt zu machen.

Sabah Sanhouri stellt den Roman auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin 2022 vor. Wenige Tage später kommt sie auf Einladung von „Afrikanische Perspektiven e.V.“ nach Münster. Die Sprecherin Sarah Giese liest Auszüge aus dem Text, der Literaturwissenschaftler Omer Othman führt und übersetzt das Gespräch mit Sabah Sanhouri.

Sabah Sanhouri gewann 2009 den Tayeb Salih Award für ihre Geschichte „Isolation“, die 2013 in Jordanien verfilmt wurde. 2014 veröffentlichte sie die Kurzgeschichtensammlung „Mirrors“ in Kairo und 2019 erschien der Roman „Paradise“ in Khartum. Sabah Sanhouri ist Gründerin von #OneDayFiction, einem Kulturprojekt, das mit Mentorenschaften, Workshops und Residenzprogrammen angehenden Schriftstellerinnen und Schriftstellern hilft, ihren Weg zum Schreiben zu finden.

OMER OTHMAN
kommt wie Sabah Sanhouri aus dem Sudan. Er studierte Germanistik in Khartum und Nairobi. Zurzeit schreibt er seine Doktorarbeit in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Münster.

SARAH GIESE
ist Sprecherin, Schauspielerin und Regisseurin. Sie arbeitet in Münster bei Cactus Junges Theater, beim Stadtensemble oder bei Theater Ex libris.

TERMIN
Sonntag, 18. September 2022, 12 Uhr
Studiobühne der Universität, Domplatz 23, Münster

EINTRITT
8€/ erm. 4€
Die Karten können hier gekauft und mit Paypal bezahlt werden oder bar an der Tageskasse. Vorbestellungen unter: tickets@afrikanische-perspektiven.de


Eine Veranstaltung von Afrikanische Perspektiven e.V. und der Volkshochschule Münster in Zusammenarbeit mit dem Arabisch-Deutschen Literaturkreis | ArDeLit.net und dem Eine-Welt-Forum Münster e.V., gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster und dem Peter Hammer Verein für Literatur und Dialog e.V. Gefördert von: 22. August 2022 Lutz van Dijk und Edward Mutebi 22. August 2022 Lutz van Dijk und Edward Mutebi „KAMPALA – HAMBURG“
Lesung und Gespräch mit Lutz van Dijk und Edward Mutebi

Der Autor Lutz van Dijk stellt seinen Roman „Kampala – Hamburg“ im Rahmen der Pride Week in Münster vor und spricht mit Edward Mutebi, einem LGBT*-Flüchtling aus Uganda.

„Kampala – Hamburg“ ist eine Geschichte zweier queerer Jugendlicher, die sich für ihre Rechte engagieren – in Uganda und in Deutschland. David aus Kampala ist erst 16 und weiß, dass er lebenslänglich im Knast enden kann, wenn er nicht bald wegkommt aus Uganda. Im Internet stößt er auf einen Satz, der ihn nicht mehr loslässt und der in seinem Heimatland zu sieben Jahren Gefängnis führen kann: ‘Ich unterstütze die Rechte sexueller Minderheiten in Afrika!’. David in Hamburg ist 18 und hat diesen Satz in seinem Profil auf „Planet Romeo“ stehen. Die beiden nehmen Kontakt auf und David aus Kampala flüchtet über Ruanda, Nigeria und die die Türkei nach Hamburg.

Lutz van Dijk, Schriftsteller, promovierter Pädagoge, früher Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam, seit 2001 in einem Township bei Kapstadt engagiert. Seine Bücher erhielten u.a. den Jugendliteraturpreis von Namibia 1997, den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001 und den Rosa Courage Preis 2003. Die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Oldenburg wurde ihm 2009 verliehen. Er lebt heute in Amsterdam und Kapstadt.

Edward Mutebi, Gründer der LGBTI*-Menschenrechtsorganisation "LET'S WALK UGANDA" und Mitbegründer des Menschenrechtsblogs "The world is watching International"https://theworldiswatching.international
Zurzeit lebt er in Deutschland, macht einen Masterstudiengang in Sozialer Arbeit und arbeitet als Autor.

Das Buch „Kampala – Hamburg“ erschien 2020 im Querverlag, Berlin. Es ist inzwischen auch als Hörbuch erhältlich.


TERMIN
Montag, 22. August 2022, 19:30 Uhr
Hörsaal Jo 1, Johannisstr. 4, 48143 Münster

EINTRITT
8€/ erm. 4€
Hier per Paypal bezahlen oder Abendkasse.
Für die Veranstaltung gibt es ein Kontingent an Freikarten für Interessierte, die sonst nicht teilnehmen könnten. Diese Freikarten müssen per Mail vorbestellt werden: tickets@afrikanische-perspektiven.de

KOOPERATION UND FÖRDERUNG
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, dem CSD Münster e.V., dem Eine-Welt-Forum Münster e.V. und Exile Kulturkoordination e.V. statt. Die Durchführung ist möglich durch die freundliche Unterstützung des Amtes für Gleichstellung der Stadt Münster und von Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Landes NRW. 22. Juni 2022 Hermann Schulz 22. Juni 2022 Hermann Schulz EINE DIAKONISSE AUS TOGO:
AFRIKANER IN DEUTSCHLAND WÄHREND DER WEIMARER REPUBLIK
Lesung und Gespräch

Therese Williams, deren Eltern Teil einer „Völkerschau“ waren, wurde 1900 in Wuppertal geboren. Sie wuchs bei Pflegeeltern auf und war als Kaiserswerther Diakonisse in Hamburg tätig, bevor sie auf der Flucht vor dem NS-Regime nach Togo zurückkehrte. An ihrer Biografie lässt sich exemplarisch aufzeigen, wie Afrikaner im Kaiserreich „vorgeführt“ wurden, wie sie in Kirche und Diakonie aufgenommen wurden, und wie sie ihr besonderes Schicksal in der Weimarer Republik meisterten.

Im Gespräch mit ihrem Biografen, Herrmann Schulz*, sollen ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle in den Blick genommen und eingeordnet werden. Das Gespräch führt Geert Franzenburg (Vorsitzender des Ev. Forums Münster e. V.).

* „Therese, das Mädchen, das mit Krokodilen spielte“, München 2021.


TERMIN
Mittwoch, 22. Juni 2022, 19:30 Uhr
Erlöserkirche, Friedrichstr. 10, 48145 Münster

EINTRITT
frei

KOOPERATION UND FÖRDERUNG
Eine Veranstaltung des Evangelischen Forums Münster e.V. in Kooperation mit dem Verein Afrikanische Perspektiven e. V., gefördert im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! Des Landes Nordrhein-Westfalen. 18. August 2022 Max Lobe 18. August 2022 Max Lobe „VERTRAULICHKEITEN“
Lesung und Gespräch

In dem Roman „Vertraulichkeiten“ kehrt der Autor Max Lobe in seine Heimat Kamerun zurück. Er reist in den Bassa-Wald, um von der alten Mâ Maliga zu erfahren, was sie über die Unabhängigkeitsbewegung und deren Anführer Ruben Um Nyobè weiß. Die redselige und schelmische Frau hat den Widerstand gegen die Kolonialmacht am eigenen Leib erfahren. Beim Erzählen vergisst sie nicht, vom Palmwein zu trinken und ihr Gegenüber ebenfalls davon kosten zu lassen. In einer Mischung aus leichter Trunkenheit und tiefer Ernsthaftigkeit erfahren wir so die Geschichte der Unabhängigkeit Kameruns und seines verschwiegenen Krieges.

Die Schauspielerin Barbara Kemmler liest aus dem Roman, der Literaturwissenschaftler Dr. M. Moustapha Diallo führt und übersetzt das Gespräch mit dem Autor.

Max Lobe, 1986 in Duala geboren, lebt als Romancier, Dichter und Kulturaktivist in Genf und ist Autor von fünf Romanen. Zu den Themen seiner Werke gehören Queerness, Migration und Postkolonialität. „Vertraulichkeiten“ ist sein dritter Roman und wurde mit dem Ahmadou-Kourouma-Preis ausgezeichnet. Lobe ist Gründer von GenevAfrica, einer Organisation mit dem Ziel, kulturelle Brücken zwischen schweizerischen und kontinental-afrikanischen Autor*innen zu bauen.

„Vertraulichkeiten“ erscheint im August 2022 im Akono-Verlag, Leipzig.


TERMIN
Donnerstag, 18. August 2022, 19:30 Uhr
Studiobühne der Universität, Domplatz 23, 48143 Münster

EINTRITT
8€/ erm. 4€
Hier per Paypal bezahlen oder Abendkasse.
Für die Veranstaltung gibt es ein Kontingent an Freikarten für Interessierte, die sonst nicht teilnehmen könnten. Diese Freikarten müssen per Mail vorbestellt werden: tickets@afrikanische-perspektiven.de

KOOPERATION UND FÖRDERUNG
Die Durchführung der Veranstaltung ist möglich durch die freundliche Unterstützung des Kulturamts und der Volkshochschule der Stadt Münster sowie des Eine-Welt-Forums Münster e.V. und des Peter Hammer Vereins für Literatur und Dialog e.V.

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Verein

Im September 2020 wurde der Verein Afrikanische Perspektiven e.V. in Münster gegründet. Die Gründungsmitglieder führte ihr Interesse an Literatur aus afrikanischen Ländern der Diaspora zusammen. Ziel des Vereins ist die Zusammenarbeit mit Menschen und Organisationen afrikanischer Länder und der Diaspora, das gegenseitige Verstehen und Verständnis sowie die Kenntnis und Anerkennung verschiedener Sichtweisen. Hierzu gehört auch die Auseinandersetzung mit der afrikanisch-europäischen, speziell der afrikanisch-deutschen (Kolonial-)Geschichte. Dies geschieht in Münster durch Austausch mit Autor*innen, Künstler*innen oder Wissenschaftler*innen bei Lesungen, Vorträgen und Diskussionen, aber auch durch Film oder Theater.

In afrikanischen Ländern fördert der Verein vor allem Kultur- und Bildungsprojekte.

Ein großer Teil dieser Aktivitäten wird ehrenamtlich erbracht. Die Finanzierung erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, Eintrittsgelder, Spenden und Zuschüsse verschiedener Institutionen.

Der Verein Afrikanische Perspektiven e.V. ist seit dem 10. November 2020 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Münster eingetragen. Afrikanische Perspektiven e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind steuerlich abzugsfähig.

Dr. Anna Stelthove-Fend
Vorsitzende Ansprechpartnerin für Vereinsfragen und Öffentlichkeitsarbeit
stelthove@afrikanische-perpektiven.de Gifty C. Wiafe
Stellv. Vorsitzende Ansprechpartnerin für Jugendarbeit und Theater
wiafe@afrikanische-perpektiven.de Dr. M. Moustapha Diallo
Stellv. Vorsitzender Ansprechpartner für Literatur und (Post)Kolonialismus
diallo@afrikanische-perpektiven.de Grace Njoroge-Krüger
Schatzmeisterin Ansprechpartnerin für Spenden und Mitgliedschaft
njoroge@afrikanische-perpektiven.de Mitgliedschaft Spenden

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